Außerschulischer Lernort / Kooperationen

 

Das Stadtteilhaus kooperiert mit

• der Altonaer Mütterinitiative: Internationales Frauenfrühstück, Sprachcafé, Folkloretanz, Musikunterricht, Interkulturelle Feste u.a.

• der Türkischen Gemeinde Hamburg: Integrationskurs

• Luruper Grund- und Stadtteilschulen und mit dem Goethe-Gymnasium: div. Lese- und Lernförderprojekte, Büchereiangebot, Ausstellungen, Auftritte, Gesundheitsförderung (s.u.)

dem Inklusionsprojekt Q8: Entwicklung von Inklusionsprojekten für den Stadtteil

• dem Weißen Ring: Beratung für Opfer von Straftaten

Sozialverband Deutschland (SoVD): Beratung

Job Club Altona: Berufsförderung (Projekt ALFA)

• Elternschule Osdorf: Bewegungsangebote für Kinder 1 – 5 Jahre

• Alsterdorf Assistenz West: Inklusives Kochprojekt

• Projekt Ernährungsberatung und -assistenz Bezirksamt Altona: Mittagstisch

• Lichtwark-Forum Lurup e. V.: Luruper Forum, Stadtteilbüro, Lurup im Blick, www.unser-lurup.de

• Luruper Bürgerverein: Angebote für Senior/innen

•  P.E.S.I.R. Psychomotorische Entwicklung, soziale Integration und Rehabilitation e. V. Hamburg: Das P.E.S.I.R.-Konzept bildet eine wichtige Grundlage für die gemeinwesenorientierte psychomotorische Arbeit und Haltung im Stadtteilhaus Lurup und in der Kita des Stadtteilhauses Lurup: Wir sehen Bewegung, Selbstbestimmung und Partizipation als Grundstoff und Medium des Lernens. Wir schätzen P.E.S.I.R. e. V. für unsere Fortbildungen, denn P.E.S.I.R. bietet Fort- und Weiterbildung an für pädagogisch-theapeutische Fachkräfte in Kitas, Grundschulen und deren Kooperationspartner in den Stadtteilen. Der Verein hat ein hoch qualifiziertes, praxiserfahrenes Referententeam und ist durch seinen Einsatz ehrenamtlicher Arbeit in der Verwaltung besonders kostengünstig.

 

 

Das Stadtteilhaus als außerschulischer Lernort

Lesefreude in entspannter Atmosphäre am außerschulischen Lernort Bücherei

Von Anfang an war die Zusammenarbeit mit den Luruper Schulen Basis des Luruper Lese-Kultur-Cafés. Insbesondere Karin Gotsch, damals im Schulleiterteam der Ganztagsschule am Altonaer Volkspark, heute Schulleiterin der Fridtjof-Nansen-Schule, ermutigte die Projektgruppe immer wieder. Sie stellte klar, wie wichtig gerade für Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten außerschulische Lernorte sind, an denen sie unbelastet von in der Schule erhobenen Leistungsanforderungen neue Zugänge zu sich und zum Lernen sowie einen Einsteig ins Berufsleben finden können. Als im Mai 2005 neun Luruper Schulen mit der Luruper Stadtteilgenossenschaft und BÖV 38 e.V. das Lese-Kultur-Café gründeten, verabredeten sie in ihrem gemeinsamen Konzept:

Mit dem Lese-Kultur-Café soll in Lurup wieder ein Ort geschaffen werden, der auch weniger mobilen und finanziell nicht so gut gestellten Familien, Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen Zugang zu Büchern und Leseförderung in ihrem Stadtteil bietet. [...] Das Lese-Kultur-Café ist zentraler Bestandteil eines Kooperationsprojekts mit acht Luruper Schulen: Die Räume des Lese-Cafés, Lese- und Seminarräume und die Bewegungshalle des Hauses Böverstland dienen als außerschulischer Lernort. Hier können Kindern und Jugendlichen ausgehend von Bewegung Zugänge zum Lesen eröffnet werden, und umgekehrt können vom Lesen Zugänge zu Bewegung und Sport eröffnet werden. Hier werden schul- und trägerübergreifende Sprach- und Leseförderprojekte entwickelt und realisiert.

 


Aus dieser Zusammenarbeit ist das Lese-Kultur-Café entstanden.

 

Berufsförderung:

Seitdem – inzwischen unter der Trägerschaft von BÖV 38 e.  V. – wird dieses Konzept mit zahllosen Projekten täglich von Neuem mit Leben gefüllt. Dabei geht es neben der Lern- und Leseförderung auch immer wieder um den Übergang von der Schule ins Berufsleben.

 

Bücherei und Lernförderung:

Das Lese-Kultur-Café entwickelt gemeinsam mit Luruper Schulen Leseförderrojekte und wirbt Gelder ein, um z.B. zu ermöglichen, dass die Kindern spannende Stunden im Stadtteilhaus verbringen und aus vielen Anregungen zum Schreiben und Fourmulieren eigene Geschichten schreiben oder Schreibkurse besuchen können. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Bücherei bieten Vormittage mit Vorlesen, Ausstellen von Leseausweisen und Bücherangucken und -ausschen an.

Ein besonders Angebot ist das von der Margot und Ernst Noack Stiftung in der Bürgerstiftung Hamburg geförderte Projekt "Alle Sinne Stärken". Grundschulkinder mit unterschiedlichem Förderbedarf können an zwei Nachmittagen in der Woche im Stadtteilhaus selbstbestimmt ein offenes Werkstattangebot mit psychmotorisch ausgestatteter Bewegungshalle, Bücherei, Theater und weiteren kreativen, wahrnehmungsfördernden Angeboten nutzen und dabei wichtige Grundlagen für das Lernen weiter entwickeln.

 

Theaterspiel:

Viele Grundschulklassen besuchen die Märchenvorstellungen der Stadtteilbühne und die Requisite und Sachkunde der Stadtteilbühne wird oft für Verkleiden und Rollenspiele im Rahmen von Schulprojekten genutzt. Eine Spielerin und Werkstattleiterin der Stadtteilbühne gibt Kurse in Luruper Grundschulen.

 

Kunst:

In Zusammenarbeit mit der LichtwarkSchule und Luruper Schulen werden im Stadtteilhaus außerdem sehr kostengünstige Kunstkurse angeboten.

 

Gesundheitsförderung:

Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle für Gesundheitsförderung entwickeln gemeinsam mit Schulen, Kitas und anderen Akteur/innen im Stadtteil Projekte zur Gesundheitsförderung und kümmern sich um die Finanzierung. BÖV 38 e.V. ist Träger vieler dieser Projekte.

Zur Zeit betreut die Geschäftsstelle die Arbeitsgruppe der Stadtteilschulen, die das Projekt „Sehnsucht“ aller siebten Klassen begleitet, und die Arbeitsgruppe der Grundschulen, die zur Zeit in Kooperation mit einem Jugendhilfeträger in drei Grundschulen ein Projekt zur Förderung der Ichstärke und seelischen Gesundheitsförderung organisiert.

Abschlussdinner des Projekts „Essen. Bewegen. Kunst gemeinsam erleben" in der Veranstaltungshalle des Stadtteilhauses am 13.11.2010