Arbeit und Beschäftigung

Beschäftigung im Stadtteilhaus – ein Gewinn für alle Beteiligten

Das Stadtteilhaus verdankt seinen Aktivjober/innen viel.

Das Angebot, im Stadtteilhaus im Rahmen von Beschäftigungsförderung zu arbeiten, hat Menschen aus dem Stadtteil ins Haus gebracht, die ihr Leben mit großen sozialen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen meistern müssen. Sie werden im Haus so aufgenommen, unterstützt und akzeptiert, wie sie sind, und sie leisten viel wertvolle Arbeit, um den Betrieb sicherzustellen – in der Küche, im Büro, im Veranstaltungsbereich, als Techniker und als gute Geister im und rund ums Haus...

Für viele bedeutet diese Arbeitsmöglichkeit, zum ersten Mal seit Jahren wieder einer von anderen anerkannten Beschäftigung nachzugehen, ihre familiären Angelegenheiten auf einen guten Weg zu bringen und sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Sie bringen mehr und mehr ihre Bekannten und Freunde mit ins Haus und bereichern das Miteinander durch ihre Einsatzbereitschaft und Solidarität, auch wenn es wie überall anders auch Konflikte und Meinungsverschiedenheiten gibt. Im Bereich Beschäftigung zeigt sich in besonderer Weise, welche Entwicklungsräume ein Ort im Stadtteil eröffnen kann, an dem eine Kultur des Miteinanders aus tiefstem Herzen gelebt wird.

 

TRAURIGES ENDE...

Mit den neuen Regelungen zur Vergabe der Aktivjobberplätze laufen im Dezember 2011 alle Arbeitsgelegenheiten im Stadtteilhaus aus, da es keine Kooperationsarbeitsplätze mehr geben darf. Gerade diese Einsatzplätze ermöglichten es kleineren Einrichtungen, in Kooperation mit Beschäftigungsträgern akttraktive Beschäftigungsangebote zu machen, von denen die Beschäftigten  u n d  der Stadtteil proftierten.

Die Aktivjobber/innen aus dem Stadtteilbaus müssen nun für die restlichen Monate zu anderen Beschäftigungsplätzen wechseln. Darüber sind alle Beteiligten sehr traurig.